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Kurzbericht aus der Gemeinderatssitzung vom 17.11.2011

Tagesordnungspunkt 1 – Jahresbericht Jugendtreff 2011
Die Sozialpädagogen, die den Jugendtreff betreuen, Frau Martinek und Frau Homodji, gaben einen Bericht über ihre Arbeit mit den Jugendlichen im Jugendtreff Dotternhausen. Die durchschnittliche Besucherzahl lag im vergangenen Jahr bei 10 – 20 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.
Veranstaltungen im vergangenen Jahr waren ein Bowlingabend in Tübingen, ein Ausflug ins BadKap, ein Kochabend und ein Pokerabend im Jugendtreff, zum Auftakt der Sommerferien eine School´s out Party im Jugendtreff, der Stand mit alkoholfreien Cocktails beim Einweihungsfest Ortsmitte und verschiedene Angebote in den Sommerferien. Der Jugendtreff beteiligte sich am Schulfest und am Auf- und Abbau des Adventsbazars der Kirche.
Im April fand ein Personalwechsel bei der Betreuung statt: Herr Njari veränderte sich beruflich und Frau Homodji übernahm nahtlos seine Stelle.

Im Gremium wurde angemerkt, dass die Kooperation mit der Schule Schömberg noch weiter ausgedehnt werden kann und im Programm evtl. auch Ziele in der näheren Umgebung berücksichtigt werden könnten. Insgesamt wurde festgestellt, dass eine sehr gute Arbeit im Jugendtreff geleistet wird und dass auch die Einbindung des Jugendtreffs im Gemeindeleben sich gut entwickelt. Der Gemeinderat beschloss anschließend, die Jugendarbeit weiterzuführen und den Vertrag mit dem Diasporahaus Bietenhausen zum 31.12.2012 zu verlängern.

Tagesordnungspunkt 2 – Nahwärmenetz: Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Eigenbetriebs (Vorstellung der Klimaschutzagentur Baden- Württemberg)
Die Bürgermeisterin begrüßte Herrn Böhnisch, den Bereichsleiter Erneuerbare Energien der Klimaschutzagentur Baden-Württemberg (KEA). Herr Böhnisch stellte zuerst die KEA vor, die als Landesenergieagentur 1994 als GmbH gegründet wurde. Die KEA ist zu 58 % im Besitz des Landes, 25 % halten die Energieunternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, 16 % Verbände aus dem handwerklichen Bereich und 1 % der Landesnaturschutzverband. Die KEA ist ein Dienstleister im Bereich erneuerbare Energien, die Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke und Energiegenossenschaften auf dem Weg zum Bioenergiedorf berät.

Im Anschluss erläutert Herr Böhnisch sein Angebot zur Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse zum Bioenergiedorf Dotternhausen. Er erläutert, dass eine gründliche und sorgfältige Wärmebedarfserhebung das Fundament für die Untersuchung ist. Er wird dabei die Datenerhebung von Clean Energy einer Simulationsrechnung gegenüberstellen und daraus den realistischen Wärmebedarf ermitteln. Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Netzes über 20 Jahre hinweg durch zusätzliche Anschlüsse und verringertem Wärmebezug einzelner Haushalte durch Dämmung der Gebäude wird er 2 Szenarien entwickeln und durchrechnen. Außerdem wird der bereits vorliegende Entwurf überprüft und ggfs auf Grundlage des Wärmebedarfs angepasst. Ein weiterer Aspekt sei, die Überprüfung der Energiebereitstellung durch die Fa Juwi und die Entwicklung eines technischen Konzepts für eine zusätzliche Heizzentrale, die die Spitzenlast abdeckt und über Speicher und Heizkessel die Sicherheit der Wärmelieferung über das ganze Jahr gewährleistet. Schließlich erklärt Herr Böhnisch, dass all die Berechnungen und Planungen in eine Wirtschaftlichkeitsberechnung einfließen. Für die 2 entwickelten Wärmebedarfsszenarien und einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren wird die Wirtschaftlichkeit errechnet. Außerdem wird ein Vollkostenvergleich einer sanierten Ölheizung und einem Nahwärmeanschluss für ein Referenzgebäude erstellt. Das Ergebnis der Untersuchung und Berechnungen wird Herr Böhnisch Mitte Februar im Gemeinderat vorstellen. 

Nach einer kurzen Aussprache beauftragte der Gemeinderat Herrn Böhnisch von der KEA mit der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, um im Februar eine fundierte Grundlage für die Entscheidung über die Eigenbetriebsgründung und den Netzausbau treffen zu können. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 24.000 €.

Tagesordnungspunkt 4 –  Bausachen
Es lagen keine Bauanträge vor.

Tagesordnungspunkt 6 – Bekanntgaben und Verschiedenes

Gemäß eines Grundsatzbeschlusses des Gemeinderats werden die Elternbeiträge im Kindergarten gemäß der Empfehlungen der Dachverbände erhoben. Die Beitragsanpassungen werden jedoch erst 6 Monate später als empfohlen umgesetzt. So steht nun zum 01.01.2012 eine Erhöhung um monatlich 2 € an.

Weiterhin informierte die Bürgermeisterin, dass der Wasserschaden im Gebäude Festhallenstr. 6 nun mit der Versicherung abgerechnet ist. Die Kosten für die Trocknung wurden von der Versicherung voll übernommen. Für die Instandsetzung des Gebäudes erhielt die Gemeinde eine Entschädigungsleistung von 11.400 €.

Weitere Themen waren das Ergebnis des Einweihungsfest der neuen Ortsmitte, die Beteiligung der Schule an Veranstaltungen in der Gemeinde, der Hecken- und Baumbewuchs im Bereich der Sportanlagen und die Baustelle und Verkehrsführung in der Schloßstraße.
 
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