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Update: Informationen zum Coronavirus COVID – 19

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Auftreten des Corona-Virus (SARS-COV-2) hat innerhalb kürzester Zeit vieles verändert, was wir bisher für selbstverständlich genommen haben.

Vorübergehend müssen wir leider weitreichende Eingriffe in unsere individuellen Freiheiten erdulden, um uns selber und unsere Mitmenschen vor der heimtückischen Krankheit COVID-19 zu schützen. Ziel dieser Maßnahmen ist es unsere Gesundheitssystem weiterhin einigermaßen funktionsfähig zu halten, damit jeder kranke Mensch auch die notwendige medizinische Behandlung bekommen kann; anders als es in manchen europäischen Nachbarländern leider gerade der Fall ist.

Bekanntermaßen besteht durch COVID-19 insbesondere Menschen ab dem Rentenalter, sowie Personen mit Vorerkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Herzprobleme oder Diabetes die Gefahr eines schweren Verlaufs der Krankheit was zum Teil bis zum Tode führen kann. Aber auch Menschen in ihren besten Jahren, zwischen ca. 25 und 50 Jahren können schwer erkranken. Hoffnung macht, dass aber die Vielzahl der Erkrankten meist nur mildere und nicht lebensbedrohende Symptome haben werden.

Je weniger Menschen miteinander in Berührung kommen, desto schwerer kann sich das Virus verbreiten. Daher ist es wichtig, dass wir unsere persönlichen Kontakte radikal reduzieren. Nur so lässt sich die Ausbreitung der Krankheit momentan reduzieren oder vielleicht auch vorübergehend stoppen.

Bund und Länder haben die Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte seit Montag 23.03.2020 erweitert.

Es besteht daher ein Kontaktverbot, das nun leider auch jedes private Treffen betrifft, sogar in den eigenen vier Wänden, wenn es sich nicht um Mitglieder des eigenen Haushalts handelt!

Wir können dankbar sein, dass es durch Telefon und sogar Video-Telefonie (in jedem Smartphone und Computer vorhanden durch Programme wie WhatsApp, Skype, Google Hangouts oder Apple Facetime, etc.) der Kontakt zu unseren Lieben und unseren Mitmenschen vollkommen problemlos möglich ist, nur eben für eine gewisse Zeit nicht mehr in Person, aber eben immerhin am Bildschirm.

Wenn man dennoch in die Öffentlichkeit gehen muss, um z.B. zum Arzt zu gehen oder Einkäufe zu erledigen gilt es einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen unbedingt einzuhalten.

Der Top Virologe Professor Dr. Christian Droste (Charité Berlin) sieht inzwischen selbst angefertigten Mundschutz positiver, da so ein gewisser Schutz gegen die Verbreitung der Krankheit möglich sei und es eine Art der Höflichkeit ist, dass man niemanden anderes durch seine Tröpfchen aus dem eigenen Mundraum anstecken möchte, denn niemand weiß, ob er nicht unerkannt Träger des Virus ist. Für Ärzte und Pfleger ist medizinischer Mundschutz überlebenswichtig und deshalb ist er aktuell ausverkauft. Und auch in Zukunft darf es hier keinen Wettbewerb mit privaten Käufern geben, um die Versorgung des medizinischen Personals, die uns im Fall des Falles behandeln sollen, nicht gefährdet wird.

Dennoch gibt es die Möglichkeit einen Mundschutz mit einfachen Mitteln selber zu basteln oder auch zu nähen.

Anleitungen dazu sind im Internet zu finden. U. a. haben der Hausärzteverband Niedersachsen sowie die Stadt Essen entsprechende Anleitungen auf ihren Webseiten bereit gestellt – (Link siehe unten).

Öffentliche Einrichtungen werden in nächster Zeit mit textilem Mundschutz aus der Produktion der Firmen Trigema und Mey ausgestattet, sodass der Anblick alltäglicher werden sollte.

Eines können wir uns aber sicher sein! Auch diese Krise wird früher oder später vorbei sein und wir können dann wieder zur Normalität zurückkehren!

Lassen Sie uns alle bis dahin vorsichtig und vernünftig sein und auf uns und unsere Nächsten achten!

Helfen sie sich bitte auch immer gegenseitig!

Ich wünsche Ihnen, bleiben Sie gesund!

Ihr Alfons Kühlwein
Amtsverweser

 

Video-Anleitungen:

https://www.stiftung-liebenau.de/aktuelles/neues/detailansicht/news/mundschutz-video-anleitung-zum-selbernaehen/

https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

https://hausaerzteverband-niedersachsen.de/files/n__hanleitung_f__r_mund-nasen-schutz.pdf